Reines
Biogas für saubere Bioenergie:
Entschwefelungsanlagen
sind chemisch – biologische Reinigungsanlagen, die
auf der Basis des Cellulosegranulates entwickelt
wurden.
Vorteile
Spitzenfrachtpufferung
Ausgleich von Belastungs- und Temperaturschwankungen
kein zusätzlicher Eintrag von Gasfeuchte, wirkt
gastrocknend
Rohgasentschwefelung erfolgt ohne Lufteintrag in das
Biogas
deutlich höhere Betriebssicherheit und
Betriebsstandzeit durch selbstregenerierbare
Filtergranulate
separater Regenerationszyklus
keine zusätzliche Dosierung von Chemikalien nötig
wartungsarm
Abreinigungsgrad im Standardbetrieb < 99 %
Minderung von Biokorrosion an Maschinen und Anlagen
Betriebssicherheit
keine
Beeinträchtigung des Methanbildungsprozesses durch
Luft- oder Eisensalzeintrag
sicher und klar strukturierte Steuerungsprozesse
getrennter Beladungszyklus von regenerativer Phase
(2 Kolonnenprinzip)
Innen- und Außenaufstellung geeignet
Betriebszeit je Zyklus zwischen 10 und 90 Tagen, je
nach H2S Fracht und Auslegung
optimale Betriebskontrolle durch sicht- und/oder
messtechnischer Überwachung
verbrauchtes Filtermaterial kann umweltverträglich
entsorgt werden
Prinzipskizze:

Verfahrensschritt
1
In
Kolonne 2 wird Biogas mit der Störkomponente H2S
eingeleitet; gleichzeitig durchläuft Luft als
Regenerativstoff Kolonne 1
H2S wird am Filtermaterial sorbiert und nachfolgend
mikrobiologisch abgebaut
anfallender schwefelhaltiger Reststoff wird nach dem
Auffangen neutralisiert und entsorgt bzw. zur
Entstickung genutzt
Verfahrensschritt 2
in Kolonne 2 wird nach Beendigung der Beladungszeit
Luft eingeleitet (vorher eventuell mit Inertgas
gespült); Faulgas durchläuft Kolonne 1
Biogasfiltermodul:

Ein
Modul kann je nach Anlagenauslegung im down- oder
upstream Prinzip gefahren werden. Alle Materialien
bestehen aus korrosionsbeständigem Material (PEHD,
Edelstahl, feuerverzinkter Stahl) u.ä.m.